Sommernachtstraum – reorganisiert
Zwei Männer in Betrachtung des Mondes
Eine Koproduktion von Christoph Bochdansky (Wien), dem Figurentheater
Wilde & Vogel (Stuttgart) und FITZ! Zentrum für Figurentheater
(Stuttgart) und Theater des Lachens Berlin
In Anlehnung an William Shakespears Sommernachtstraum, 2004
Ausstattung/Spiel: Christoph Bochdansky, Michael Vogel
Musik: Charlotte Wilde



Zum Stück:
Zwei männliche Gestalten wandeln in monddurchfluteter Nacht umher
und unterhalten sich über Irdisches wie Nicht-Irdisches. Die Verspieltheit
aus Shakespears Sommernachtstraum wird beibehalten und der Mond als zentrales
Element in ein Spiel aus Verwirrungen und Verirrungen verstrickt. Ein
Sommernachtstraum von William Shakespeare, da geht er hin, so wie wir
ihn kennen, soll er doch, wir gehen andere Wege und folgen ihm so auf
das Genaueste. Zwei Solisten begegnen sich mit ihren wundersamen Wesen,
Masken und Figuren und mechanischen Werkeleien. Verschiedene Ästhetiken
werden durchlässig und bringen das jeweils andere zum Leuchten, sie
kontrastieren sich und erzeugen ein Flirren in den Zwischenra¨umen.
Die Musik erschafft einen zuverlässig unsicheren Boden für das
Spiel. Puck verwirrt Mendelssohn mit einer elektrischen Violine.
Kritikauswahl:
Auf anregende und spannend-unterhaltsame Weise verschmelzen Bochdanksy
und Vogel geglaubte Wirklichkeiten und flirrende Fantasie zu einem turbulenten
Bilderbogen auf mehreren Ebenen. Ein intelligentes Spiel und eine ebenso
unerschrockene wie humorvolle Irritation, die man sich gerne gefallen
lässt.
(Petra Beil, Esslinger Zeitung)
Ein bissig-ironisches Spiel mit Allmachtsphantasien, das Vergnügen
pur bereitet.
(Stuttgarter Nachrichten)
Spannende Szenen, überraschende Wendungen, ein wundervolles Miteinander
von Musik, schauspiel und figureneinsatz, sauber durchinszeniert, bekommt
der Zuschauer geboten. Er wird entführt in eine fremde Theaterwelt,
die sehr viel Raum lässt für eigene Fantasien, Gedanken und
Spaß. Dieser entsteht vor allem durch Situationskomik, durch Skurilität
und manchmal durch fast satirisch anmutende Verhaltensweien der Protagonisten
- eine runde Sache.
(Arnim Bauer, Ludwigsburger Kreiszeitung)
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